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Wohnungslosenhilfe im Sozialdienst katholischer Frauen

Übersicht:
Anschriftenverzeichnis Ambulanten Angebote/
Stationären Einrichtungen/Teilstationären Einrichtungen


Arbeit der Wohnungslosenhilfe (Publikationen)


Angebote für Frauen,
die wohnungslos oder von Wohnungslosigkeit bedroht sind

Selbstverständnis

Der Sozialdienst katholischer Frauen ist als Frauen- und Fachverband im Deutschen Caritasverband seit seiner Gründung im Jahre 1899 u. a. in der Hilfe für wohnungslose Frauen tätig.

Wohnungslosigkeit von Frauen muss im Kontext gesellschaftlicher Bedingungen wie Armut, Arbeitslosigkeit, Wohnungsnot, sozialer Ausgrenzung und geschlechtsspezifischer Sozialisation gesehen werden.

Der Sozialdienst katholischer Frauen berücksichtigt bei seinem Arbeitsansatz die Persönlichkeit, die Lebensentwürfe und die Lebenswelt der Frauen.

Frauenspezifische Problemlagen

Frauen sind in ihrer sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Eigenständigkeit gegenüber Männern nach wie vor häufig benachteiligt.

Frauen, die wohnungslos werden,

  • haben bereits in ihrer Kindheit oftmals massive Misshandlung erfahren
  • haben sehr früh in der Herkunftsfamilie zu viel Verantwortung übernehmen müssen
  • haben sich untergeordnet und in Abhängigkeiten begeben, um geschützt zu sein
  • haben ihren Beruf zugunsten der Kindererziehung aufgegeben
  • haben häufig keine finanzielle Absicherung
  • haben gelernt, ihre schwierige Situation lange zu verstecken und zu ertragen
  • haben in der Regel nicht gelernt, ihre Rechte wahrzunehmen
  • haben nicht selten Kinder, von denen sie getrennt sind
  • haben Missbrauch und Misshandlung lange ausgehalten, um ihre Situation der Öffentlichkeit
    nicht preisgeben zu müssen
  • haben fehlende sozialversicherungsrechtliche Absicherung

Die Folgen davon sind häufig Isolation, paradoxe Verhaltensweisen, Sucht sowie physische und psychische Erkrankungen.

Der SkF bietet Frauen, die wohnungslos werden oder wohnungslos sind, folgende Angebote an:

Ambulante Angebote

  • Fachberatungsstelle
  • Tagesaufenthalt
  • Aufsuchende Hilfe
  • ambulante Begleitung
  • Betreutes Einzelwohnen
  • Ambulante Nachbetreuung

Stationäre Einrichtungen / teilstationäre Einrichtungen

  • Wohnheime
  • Wohngruppen
  • Frauenübernachtungsstellen
  • Betreutes Wohnen in Wohngemeinschaften
  • Hilfen zur Arbeit

 

„Der Sozialstaat gehört allen!“ – Mitmach-Kampagne der BAG Wohnungslosenhilfe
Menschen in Wohnungsnot haben ein Recht auf Wohnen, Arbeit und Gesundheit, dafür setzt sich die Kampagne der BAG Wohnungslosenhilfe im Europäischen Jahr gegen Armut und Ausgrenzung ein. Wohnungslosigkeit, Wohnungsnot und soziale Ausgrenzung gehören in Deutschland im „Europäischen Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung“ auf die Tagesordnung. Unter dem Motto „Der Sozialstaat gehört allen!“ werden Forderungen und Themen der von Wohnungsnot und sozialer Ausgrenzung betroffenen Männer und Frauen sowie der Wohnungslosenhilfe mit Nachdruck in der Öffentlichkeit vertreten. Informationen zu Aktionen und Beteiligungsmöglichkeiten erfahren Sie hier BAG W Kampagnenrundbrief und Rückmeldebogen.

 

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