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Vormundschaft für Minderjährige

Pflege und Erziehung der Kinder sind das Recht und die Pflicht der Eltern. Wenn Eltern nicht mehr in der Lage sind, ihre Rechte und ihre Pflichten auszuüben, muss der Staat den Schutz der Kinder gewährleisten. An die Stelle der Eltern tritt der Vormund, der die Erziehung des Kindes sicherzustellen und seine Rechte wahrzunehmen hat. Die Bestellung des Vormunds erfolgt durch das Vormundschaftsgericht.

Derzeit haben etwa 67.700 (Stand 2000) Kinder/Jugendliche einen Vormund/Pfleger. Dabei sind es weniger verwaiste Kinder/Jugendliche sondern überwiegend vernachlässigte, misshandelte oder missbrauchte. In der Regel handelt es sich um Kinder, deren Eltern die elterliche Sorge ganz oder teilweise entzogen worden ist.

Vormund kann eine natürliche Person, ein Verein oder das Jugendamt werden. Das Vormundschaftsrecht räumt dem Einzelvormund den Vorzug ein. In der Praxis werden die weitaus meisten Vormundschaften/ Pflegschaften bei den Jugendämtern geführt, der Anteil der Einzel- bzw. Vereinsvormundschaften ist demgegenüber gering.

Das Aktivitätszentrum der Vormundschaftsarbeit im SkF liegt insbesondere in Nordrhein-Westfalen.