Spenden und Helfen

Kindertagespflege

Ortsvereine, die im Handlungsfeld Kindertagespflege engagiert sind


Weitere Informationen:

  • Positionspapier des Deutschen Vereins zu aktuellen Entwicklungen in der Kindertagespflege
     
  • Fakten und Empfehlungen zu den Neuregelungen in der Kindertagespflege
    Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat eine aktuelle Fassung der Fakten und Empfehlungen zu den Neuregelungen in der Kindertagespflege herausgegeben. Diese greifen folgende Themen auf:
    • Besteuerung
    • Kranken- und Pflegeversicherung
    • Rentenversicherung
    • Vergütung
    • Erstattung von Sozialversicherungsbeiträgen
    • Weitere Änderungen im SGB VIII durch das KiföG
      (Anlage)
       
  • Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter: Fachliche Empfehlungen zur Qualität der Bildung, Erziehung und Betreuung der unter Dreijährigen in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege
    Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter hat auf ihrer Arbeitstagung im November eine fachliche Empfehlung zur Qualität der Bildung, Erziehung und Betreuung der unter Dreijährigen in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege beschlossen. BAGLJÄ_U3Jaehrige in Kita_Kipflege
     
  • Handreichung „Eignung von Tagespflegepersonen in der Kindertagespflege“
    Die Handreichung enthält Anregungen und Empfehlungen, wie die Eignungskriterien und Verfahren der Eignungsfeststellung präzisiert und fortentwickelt werden können. Dabei sind auch aktuelle Diskussionen zur Entwicklung von Kriterien der „Nicht-Eignung“ und Überlegungen zum Prozesscharakter einer kontinuierlichen Eignungsüberprüfung aufgegriffen worden. Das vorliegende Praxismaterial ist Bestandteil der fachlichen Begleitung des Aktionsprogramms Kindertagespflege, das vom Deutschen Jugendinstitut im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erstellt worden ist. Handreichung_Eignung von TP_31.10.09

     
  • Projekt: Professionalisierung in der Kindertagespflege als Dienstleistung
    Ziel des Projektes ist es, die Bedingungen für eine erfolgreiche Etablierung der Kindertagespflege als professionelle familienunterstützende Dienstleistung zu klären. Eine Ausweitung und Aufwertung der Kindertagespflege durch qualitäts- und beschäftigungsinnovative Impulse setzt entsprechende Rahmenbedingungen voraus, die eine Professionalisierung dieser Tätigkeit ermöglichen. Das Verbundprojekt zwischen der Universität Bielefeld, dem Deutschen Jugendinstitut sowie Jugendämtern ausgewählter Kommunen in drei verschiedenen Regionen (Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen) wird daher Bedingungen und Grenzen einer Professionalisierung aus drei Perspektiven empirisch erforschen:
    • Institutionelle Perspektive des lokalen Tagespflegesystems (u. a. Ansätze und Grenzen der Professionalisierung, Qualitätsanforderungen, Bedarfe und Perspektiven der Betreuungsform)
    • Perspektive der Tagespflegeperson (u. a. Motivation für die Tätigkeit, Erwerbsbiographie und –perspektive, berufliches Selbstverständnis, Qualifikationshintergrund)
    • Perspektive der Eltern (u. a. Nutzung der Tagespflege, normative Grundlagen für die Inanspruchnahme, Qualitätsanforderungen, Erfahrungen mit der Tagespflegestelle).

    Die Befunde dieser Untersuchungsperspektiven in den verschiedenen Regionen werden jeweils durch eine Kontextanalyse der landesrechtlichen und der kommunalen Regelungen ergänzt und im Austausch mit lokalen ExpertInnen Maßnahmenempfehlungen formuliert. Projektbeginn war im November 2008, das Projekt endet am 31. Dezember 2011.

  • Information zur 2. Säule des Aktionsprogramms Kindertagespflege der Bundesregierung
    Inzwischen liegen detaillierte Informationen zum Erwerb des Gütesiegels vor:
    • Das Verfahren und die Voraussetzungen für die Vergabe werden in beigefügtem Dokument erläutert.
    • Das Verfahren wird auf Anfrage/Antrag des Bildungsträgers vom Landesjugendamt oder anderen von den Ländern bestimmten Vergabestellen durchgeführt.
    • Das Gütesiegel wird für 3 Jahre vergeben, wobei nach einem Jahr ein vereinfachtes Wiederholungsaudit vorgesehen ist.
    • Kosten des Gütesiegelverfahrens: Da die Qualitätssicherung eine originäre Aufgabe der Landesjugendämter sei, sollten nur geringe Verwaltungsgebühren erhoben werden.
    • Zielgruppe für die 2. Säule sind: arbeitslos gemeldete Personen und von Arbeitslosigkeit bedrohte Personen. Bereits tätige Tagespflegepersonen können nicht durch das Aktionsprogramm erfasst werden.

    Zu beachten ist, dass das bundesweite Antragsverfahren - bei dem sich die örtlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe bei der ESF-Regiestelle um Beteiligung an der 2. Säule bewerben - auf Mitte Juni angesetzt ist. D. h. die Bildungsträger müssen vorher das Gütesiegelverfahren abgeschlossen haben. Ortsvereine, die Interesse haben als Bildungsträger in der Qualifizierung der Tagespflegepersonen mitzuwirken, sollten zeitnah den Kontakt zum Jugendamt (denn die Auswahl der Bildungsträger liegt beim Jugendamt) und zum Landesjugendamt (die Bundesländer, die sich an der 2. Säule beteiligen wollen, sollen spätestens bis 1. Mai 2009 die Kooperationsvereinbarung mit dem BMJFSJ und der Bundesagentur für Arbeit unterzeichnen) aufnehmen.

  • Aktionsprogramm Kindertagespflege
    Das aus drei Säulen besteheden Aktionsprogramm begleitet den qualitativen und quantitativen Ausbau der Kindertagesbetreuung und verfolgt dabei folgende Ziele:
    - Verbesserung der Qualität der Betreuung
    - Gewinnung von Tagepflegepersonen
    - Aufwertung des Berufsbildes
    - Erleichterung der Vereinbarung von Familie und Beruf.

    Erste Säule des Aktionsprogramms
    Das Bundesministerium hatte am 15. Oktober 2008 die erste des aus drei Säulen bestehenden Aktionsprogramms Kindertagespflege gestartet. Schwerpunkt dieses Teilprogramms ist die Förderung von bundesweit 200 Modellstandorten, die ein regionales Gesamtkonzept zur Gewinnung, Qualifizierung und Vermittlung von Tagespflegepersonen umsetzen.  
    155 Interessenbekundungen wurden positiv bewertet und können Anträge für eine Förderung stellen. Die Resonanz auf das Interessenbekundungsverfahren war in den Bundesländern sehr unterschiedlich. Deshalb wird es ein Zweites Verfahren ab dem 15. April 2009
    (bis zum 15. Mai 2009) geben. Bundesländer, die ihr Kontingent nach dem zugrunde gelegten Verteilungsschlüssel noch nicht ausgeschöpft haben, werden vorrangig berücksichtigt . Insbesondere die Konzepte haben Chancen, die unter dem Stichwort Sicherung eines langfristigen Engagements von Tagespflegepersonen Ideen zu einem Vergütungssystem oder zum Arbeitsstatus von Tagespflegepersonen formulieren.

    Zweite Säule des Aktionsprogramms
    Der Start der zweiten Säule des Aktionsprogramms wird im Sommer 2009 sein. Zielsetzung ist die flächendeckende Grundqualifizierung von Tagespflegepersonen. Geplant ist die Umsetzung eines möglichst einheitlichen Curriculums durch zertifizierte Bildungsträger.

    Dritte Säule des Aktionsprogramms
    Das neue Internetportal zum Thema Kinderbetreuung ist unter der Adresse
    www.vorteil-kinderbetreuung.de abrufbar. Auf der Internetseite werden die verschiedene Formen der Kinderbetreuung präsentiert. Das Serviceportal lotst alle Adressaten – ob Eltern, ErzieherInnen oder auch Jugendämter und Unternehmen – zu örtlichen AnsprechpartnerInnen für Kindertagesbetreuung.
     
  • Informationen zur Besteuerung und aktuelle Broschüren
  • Diskussionspapier des Deutschen Vereins zur qualitativen, rechtlichen und finanziellen Ausgestaltung der Kindertagespflege
    Der Deutsche Verein hat seine Empfehlungen zur Ausgestaltung der Kindertagespflege aus dem Jahr 2005 ergänzt und damit offenstehende Fragen hinsichtlich der Finanzierung und Vergütung von Kindertagespflege sowie sozialversicherungsrechtliche Aspekte bearbeitet. Das Diskussionspapier enthält Vorschläge, die auch für die aktuelle Debatte um das Kinderförderungsgesetz hilfreich sind
     
  • Qualität in der Kindertagespflege - Stellungnahme der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe
    In ihrer Stellungnahme will die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ einen Beitrag dazu leisten, die Qualität der Förderung von Kindern in Kindertagespflege weiter zu entwickeln. Die AGJ tritt für die Formulierung fachlicher Standards zur Umsetzung des Förderauftrages in Kindertagespflege ein, welche sich an den entwicklungsbedingten kindlichen Grundbedürfnissen orientieren sowie den Elternerwartungen an ein öffentlich verantwortetes Betreuungssystem Rechung tragen.
    Die Entwicklungsperspektiven des Handlungsfeldes Kindertagespflege weisen im Sinne von § 1 Abs. 3 SGB VIII in Richtung
    - einer höheren Qualifizierung von Kindertagespflegepersonen,
    - einer stärkeren Formulierung der Steuerungsrolle des Jugendamtes sowie
    - eines klar umrissenen fachlichen Profils von Kindertagespflege als Teil eines
      Gesamtsystems der Kindertagesbetreuung in Deutschland.

    Download: Qualität in der Kindertagespflege - Stellungnahme der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (206 KB)
     
  • Entwurf eines Gesetzes zur Errichtung eines Sondervermögens „Kinderbetreuungsausbau”
    Deutscher Bundestag Drucksache 16/6596


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